Mavic 2 versus Mavic Pro: Was ist neu? Sollte ich das aktuellere Modell kaufen?

Endlich ist die Mavic 2 von DJI auf dem Markt erhältlich! Die neue Mavic 2 gibt es in zwei Editionen – Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom. Wenn Du wissen möchtest, in was sich die beiden Modelle voneinander unterscheiden, empfehlen wir Dir unseren Vergleich, der sich gründlich mit dem Thema beschäftigt. Aber es wird sicher auch viele geben, die sich mehr dafür interessieren, welche Unterschiede es zwischen der Mavic 2 Serie und der ursprünglichen Mavic Pro gibt. Um diese Frage zu beantworten, haben wir hier einmal die größten Unterschiede zwischen der Mavic 2 Serie und der Mavic Pro zusammengefasst.

Mavic 2 Serie versus Mavic Pro – eine Übersicht

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Tabelle. Sie benennt die Unterschiede zwischen der Mavic 2 Serie und der Mavic Pro.

Und jetzt sehen wir uns die Erklärungen zu all diesen Unterschieden an!

Kameraleistung

Mavic 2 Pro versus Mavic Pro: Hasselblad-Kamera und größerer Sensor

Bei der Entwicklung der Mavic 2 Pro hat DJI mit Hasselblad zusammengearbeitet und den Bildsensor der Mavic 2 Pro zu einem brandneuen und leistungsstarken 1 Zoll CMOS aufgewertet. Es verfügt über einen aktiven Sensorbereich, der viermal effektiver ist als bei der Mavic Pro. Das bedingt eine bessere Bildqualität mit überlegener Licht- und Farbleistung.

Der größere Sensor eignet sich auch besser für lichtschwache Umgebungen, denn er bietet einen extensiven ISO-Bereich, der von 3200 auf 12800 heraufgesetzt wurde. Mit dem großen Sensor kannst Du atemberaubende, extrem detailreiche Luftaufnahmen mit 20 Megapixel machen – statt der 12 Megapixel, die es vorher waren.

Mavic 2 Pro versus Mavic Pro: Bessere Farblösung

Dank der Hasselblad Natural Colour Solution (HNCS) Technologie wirken die Farben Ihrer Aufnahmen natürlicher und weniger verzerrt. Darüber hinaus kann die Mavic 2 Pro mit ihrem 10-bit Dlog-M Farbprofil mehr als 1 Milliarde Farben aufzeichnen. Die Mavic Pro zeichnet im Vergleich dazu 16 Millionen Farben auf.

Mavic 2 Pro versus Mavic Pro: Hochtechnologisierte, einstellbare Blende

Die neue, von F2.8 bis F11 anpassbare Kamerablende sorgt dafür, dass die Mavic 2 Pro auch in dunklen Umgebungen eine exzellente Bildqualität erreicht. Wenn Du bei schwachem Sonnenlicht fotografierst, kann die Blende weit geöffnet werden, damit mehr Licht auf das Objektiv fällt. Auf diese Weise musst Du dich nicht mehr damit beschäftigen, den ISO-Wert zu erhöhen oder die Belichtungszeit zu verändern. Die Ergebnisse werden besser als jemals zuvor, denn ISO-Rauschen und Farbverzerrung werden auf ein Mindestmaß reduziert.

Mavic 2 Pro versus Mavic Pro: Neue HDR-Videofunktion

Die neue Mavic 2 Pro zeichnet 4K 10-bit HDR-Videos auf. Simpel ausgedrückt heißt das, dass Du Videos mit einem größeren Dynamikumfang und lebendigeren Farben machen kannst, die ohne Nachbearbeitung auf einem HLG-Fernseher abgespielt werden können.

Mavic 2 Zoom versus Mavic Pro: Neues Zoom-Objektiv

Wie schon die erste Mavic Pro, hat auch die Mavic 2 Zoom einen 1/2.3 Zoll Sensor mit 12 Megapixel. Aber nur die Mavic 2 Zoom ist mit dem neuen Objektiv mit optischem Zweifach-Zoom und einer Brennweite von 24-28 mm ausgestattet. So hast Du mehr Raum für Perspektivänderungen und eine im Vergleich zur ersten Generation um 40 % höhere Fokusgeschwindigkeit. Der aufgewertete Zoom gestattet es, mehr dynamische Perspektiven und neue Winkel auszuprobieren.

Mavic 2 Serie versus Mavic Pro: Bitrate

Während die Mavic Pro bei der Aufzeichnung von Videos eine maximale Bitrate von 60 Mbit/s aufweist, können beide Versionen der Mavic 2 Videoaufnahmen mit 100 Mbit/s machen. Dank dieser höheren Bitrate werden deine Videos noch schärfer, weil sie weniger stark komprimiert werden.

Mavic 2 Serie versus Mavic Pro: Verbesserte HDR-Fotofunktion

Mit einer Mavic 2 bist du in der Lage, in der Luft Aufnahmen mit erweitertem HDR zu machen. Einfach gesagt: Die neue Mavic 2 verbindet verschiedene Fotos mit unterschiedlicher Belichtung, um daraus ein schärferes, detailreicheres Bild zu erstellen. Diese neuen, erweiterten HDR-Fotos haben mehr Farbtiefe und einen größeren Dynamikbereich als die HDR-Bilder der Mavic Pro.

Mavic 2 Serie versus Mavic Pro: Effizientere Videokomprimierung (H.264 versus H.265)

Während die Mavic Pro den H.264 Codec unterstützt, arbeitet die neue Mavic 2 mit dem H.265 Codec, der auch als HEVC (High Efficiency Video Coding) bekannt ist. Dank HEVC werden Bilder und Videos noch detailreicher und schärfer.

Neue, intelligente Funktionen

Hyperlapse (Raumraffer)

Mit der neuen Hyperlapse-Funktion filmt das Fluggerät in den verschiedensten Flugmodi und verarbeitet die Aufnahmen automatisch zu Zeitraffervideos. Klingt kompliziert, oder? Ist es aber nicht. Mit ein paar Handgriffen in der DJI GO 4 App kannst Du wirklich kinoträchtige Zeitrafferaufnahmen erstellen.

Dolly-Zoom” (nur bei der Mavic 2 Zoom)

Der neue Dolly-Zoom ist nur mit der Mavic 2 Zoom möglich. Wenn Du diese Funktion auswählst, zeichnet die Mavic 2 Zoom im Rückwärtsflug ein Video auf und zoomt dabei auf das ausgewählte Ziel. So entsteht ein ganz besonderer optischer Effekt, bei dem das anvisierte Ziel seinen Aufbau behält, während sich die Umgebung verändert. Sieh Dir dieses GIF oder das Video an, um einen Eindruck vom Dolly-Zoom zu bekommen.

Die Verwendung des Dolly-Zooms ist kinderleicht. Da spielt es wirklich keine Rolle, ob Du ein Anfänger oder ein erfahrener Drohnenpilot bist. Du musst einfach nur ein Ziel auswählen und in der DJI GO 4 App ein paar Einstellungen anpassen.

Aufgewertetes Verfolgungssystem „ActiveTrack 2.0

Die Mavic 2 unterstützt ActiveTrack 2.0. So ist die Leistung bei der Verfolgung eines Objekts besser als bei jedem anderen DJI-Produkt, das es bisher gegeben hat. Die Software der Mavic Pro setzt die Hauptkamera ein, um für den Einsatz von ActiveTrack zweidimensionale Informationen zu gewinnen. Die aufgewertete Software kombiniert die Hauptkamera und ein nach vorne ausgerichtetes Sensorsystem, um eine 3D-Karte der Umgebung und der Zielposition zu erstellen. Das Ergebnis ist eine bessere Erkennung und Verfolgung.

Darüber hinaus verfügt das neue Verfolgungssystem über Algorithmen zur Flugbahnvorhersage. So wird das Ziel auch dann weiter verfolgt, wenn es zwischenzeitlich von Hindernissen verdeckt wird und außer Sicht gerät.

Mit Hilfe von ActiveTrack 2.0 ist die Mavic 2 in der Lage, Hindernissen auszuweichen und dabei auch in schneller Bewegung befindliche Objekte mit einem Tempo von bis zu 72 km/h zu verfolgen.

Flugleistung

Längere Flugzeiten

Die geräuscharmen Propeller und das neu gestaltete Gehäuse machen die Mavic 2 zum fortschrittlichsten Fluggerät von DJI. Das bedeutet 19 % weniger Bodydrag als noch bei der Mavic Pro.

Das Resultat:

  • Längere Flugzeit (31 statt 27 Minuten) aufgrund von größerer Batteriekapazität und geringerer Leistungsaufnahme.
  • Höhere maximale Fluggeschwindigkeit (72 km/h bzw. 45 Meilen pro Stunde statt 65 km/h bzw. 40 Meilen pro Stunde) im Sportmodus, bedingt durch den stärkeren Antrieb.
  • Weniger Geräuschentwicklung während des Flugs.

Sicherer Flug dank APAS und Hindernisvermeidungssystem

Mavic 2 unterstützt APAS (Advanced Pilot Assistance Systems). Mit diesem System kann das Fluggerät im Vorwärts- oder Rückwärtsflug automatisch Hindernissen ausweichen, die in seiner Flugroute auftauchen.

Trotz des sehr kompakten Designs der Mavic Pro ist es DJI gelungen, eine stattliche Anzahl von Sensoren in dem Fluggerät unterzubringen. Diesmal jedoch ist DJI noch einen Schritt weiter gegangen und hat eine Drohne mit einem omnidirektionalen Hinderniserfassungssystem entwickelt. Denke daran, dass die links und rechts angebrachten Sichtsensoren nur im Anfänger- und im Stativmodus aktiv sind.

Und vergiss bitte nie, dass das Hinderniserfassungssystem kein Ersatz für die manuelle Kontrolle ist. Es sollte eher als Helfer betrachtet werden und Dir beim Fliegen der Drohne eine größere Sicherheit geben. Der Pilot ist vor dem Abheben stets gehalten, die Umgebung zu prüfen und die Flugsicherheit zu gewährleisten.

Besseres Übertragungssystem

Das brandneue OcuSync 2.0 Videoübertragungssystem, welches von der Mavic 2 unterstützt wird, bietet ein 1080p Videoübertragungssignal, das verblüffende 8 Kilometer weit reicht. Damit kannst Du bis zu 1 km weiter fliegen als mit der alten Generation. Während die Mavic Pro lediglich den Frequenzbereich um 2,4 Ghz bedient, kann die Mavic 2 Pro zur optimalen Übertragungsleistung automatisch zwischen 2,4 und 5,8 GHz wechseln.

Aber auch wenn das Übertragungssignal verbessert worden ist, empfehlen wir Dir, die Drohne während des Flugbetriebs immer im Auge zu behalten – es sei denn, es ist etwas anderes gestattet.

Sollte ich ein Upgrade vornehmen? 

Die Mavic 2 Pro kostet 1499€, die Mavic 2 Zoom 1299€. Das ist ein wirklich höherer Preis als bei der Mavic Pro, die es für 999€ gibt. Lohnt sich also das Upgrade?  Professionelle Fotografen sollten definitiv zuschlagen und sich die neue Mavic 2 Pro kaufen. Denn endlich gibt es eine tragbare Drohne mit exzellenten fotografischen Fähigkeiten: 1 Zoll Sensor, Hasselblad-Kamera, Bilder mit 20 Megapixeln Auflösung, 4K Videos, etc. Wer bereits mit der Bildqualität der Mavic Pro zufrieden war, wird bei der Mavic 2 Zoom eine Überraschung erleben, wenn er das fantastische Zoom-Objektiv und den „Dolly-Zoom“-Effekt ausprobiert. Wenn Du es Dir leisten kannst, ist ein Upgrade auf jeden Fall seinen Preis wert.

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