Top 10 Tipps für Luftbildaufnahmen

Wer seine Drohne für Luftaufnahmen nutzen möchte, der dürfte sich vor dem ersten Flug überfordert fühlen. Begleitet einem zu Beginn noch die Sorge wie man den Quadrokopter wohlbehalten durch die Luft fliegt und wieder zur Erde bringt, so stellt sich später die Frage, wie man das perfekte Foto aus luftiger Höhe schießen kann, ohne auf waghalsige Manöver zurückgreifen zu müssen.

 

Um Dir den Weg zum Profi-Drohnen-Fotograf zu erleichtern, lies Dir einfach die folgenden 10 Tipps & Tricks durch und erlebe fantastische Luftbildfotografie mit Deiner Drohne von DJI.

1. Entspannt bleiben und die Umgebung checken

Blendenöffnung:2.8     Belichtungszeit:1/570s    ISO:100    Drohne:Phantom 3 Advanced

Bevor Du Deine Drohne in die Luft beförderst, solltest Du Dir einen Moment Zeit nehmen und in Ruhe auspacken und Dein Gerät und Deine Umgebung checken. Ein aufziehender Sturm oder ein streunender Hund in der Nähe können einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Wenn man dann nebenbei noch die Drohne landen möchte kann man schnell überfordert werden.

2. Morgenstund hat Gold im Mund

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/1800s   ISO:100    Drohne:Phantom 3 Advanced

Früh raus aus den Federn, Drohne einpacken und ab nach draußen. Frühaufsteher sind im hier Vorteil. Die besten Luftbilder bieten sich einem kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang. Weicheres Licht und sattere Farben lassen Bilder mit Deiner DJI Drohne noch besser aussehen.

3. Komponieren mit Grid

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/60s    ISO:146    Drohne:Phantom 3 Advanced

 

Um Fotos zu machen, welche durch geometrische Finnesse auffallen, solltest Du einen Blick auf die Gitterfunktion Deiner Drohne ansehen. Aktiviere diese und ein Raster aus 2×2 Linien unterteilt das Feld in 9 Bereiche. Versuche nun den Fokus auf die Schnittpunkte der Linien zu legen oder den Schwerpunkt des Fotos auf eine der vertikalen Linien. Spiel etwas mit den Linien herum und Du wirst feststellen, dass Deine Luftbilder schnell eine bessere Balance aufweisen.

4. Probiere den D-Log Modus aus

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/1050s    ISO:100    Drohne:Phantom 3 Advanced

Auch wenn die Bilder im Preview-Modus verwaschen aussehen, so bietet der D-Log Modus seine eigenen Vorteile. Sobald es zur Nachbearbeitung Deiner Photos am Rechner geht, wirst Du die Detailfülle zu schätzen wissen, die sich plötzlich in jede Deiner Luftaufnahmen wiederfindet. Probiere es einfach aus und aktiviere den Modus auf Deiner Mavic oder anderen DJI Drohne.

5. Auto-Exposure-Bracketing (AEB)

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/1800s    ISO:100    Drohne:Phantom 3 Advanced

In der freien Natur ändern sich die Lichtverhältnisse schnell, und schnell kann einem die Sonne oder eine Wolke einen Strich durch die Rechnung machen. Es ist alles andere als einfach die perfekte Belichtung für Deine Luftbildfotografie zu finden. Glücklicherweise gibt es Auto-Exposure-Bracketing. Mit Hilfe von AEB macht Deine Drohne mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung. Wähle nun die perfekte Aufnahme aus oder erstelle ein HDR-Foto, das sich sehen lassen kann.

6. ND-Filter

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/1250s    ISO:100    Drohne:Phantom 3 Advanced

Eines der besten Zubehörteile für Deine DJI Drohne sind ND-Filter (Neutral Density Filter). Im Prinzip funktionieren sie wie eine Sonnenbrille für die Kamera. Macht ja auch Sinn, da die meisten Fotos bei Sonnenschein geschossen werden. Die Filter kommen in mehreren Ausführungen. Für Anfänger ist ein ND8 Filter zu empfehlen.

7. Wirf einen Blick nach unten

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/25s    ISO:106    Drohne:Phantom 3 Advanced

Um eine komplett neue Perspektive zu erhalten, lohnt es sich einfach mal einen Schwenk mit der Kamera vertikal nach unten zu machen. Die Luftbilder die auf diese Weise entstehen bringen ungeahnte geometrische Strukturen zum Vorschein. Ein Perspektivwechsel der sich lohnt.

8. Die richtige Bildbearbeitungs-Software

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/400s    ISO:100    Drohne:Phantom 3 Advanced

 

Wenn die Bilder von anderen Drohnen-Fotografen um Ecken besser aussehen als Deine eigenen, dann muss dies nicht unbedingt an einer besseren Drohne oder Flug-Skills liegen. Wahrscheinlich wurde einfach eine Bildbearbeitungs-Software benutzt, um den Bildern den letzten Schliff zu verleihen. Leicht fühlt man sich von der Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten erschlagen, welche einem Programme wie Lightroom oder Photoshop bieten. Aber bereits ein paar einfache Kniffe können deine Luftbilder erheblich besser aussehen lassen.

9. Histogramm

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/110s    ISO:100    Drohne:Phantom 3 Advanced

 

Eine relative nützliche Funktion in der Bildbearbeitung ist das Histogramm. Es liefert Dir einen Hinweis auf die Farbverteilung in Deinem Bild. Wenn Du mit den Farben in Deinen Bildern experimentierst, solltest Du das Histogramm im Auge behalten. Es kann Dir dabei helfen Überbelichtung und ausgebrannte Farben zu vermeiden.

10. Neue Räume entdecken

Blendenöffnung:2.8    Belichtungszeit:1/15s    ISO:204     Drohne:Phantom 3 Advanced

Wenn Deine Luftbildaufnahmen sich immer ähnlicher werden, so lohnt es sich vielleicht ein paar neue Orte auszuchecken. Inspiriert von neuen Umgebungen findest Du sicherlich schnell Ideen um Deinen Fotos neuen Kick zu verleihen.

 

Viel Spaß mit Deiner DJI Drohne.